Alea jacta est

Alea jacta est

Das neue Zuhause in Südfrankreich ist gefunden.

Letzten Samstag sind wir losgefahren und und je weiter wir nach Süden kamen, desto mehr stellte sich ein Gefühl des «Nachhausekommens» bei uns ein. Wir machten zuerst in Béziers Halt und besichtigten drei Häuser in der Region, die wir online gesehen hatten. Einen alten Bahnhof im JWD, der zwar viel «Charme» hatte, aber auch viiiel Arbeit brauchte. Danach zwei wunderbare Häuser mit Garten in Cessenon-sur-Orb und Capestang. Capestang bietet einen riesigen Garten, Cessenon eine schöne grosse Küche und einen Pool.

Céret, Prades und der Canigou in den Pyrenées Orientales

Dann ging es weiter in die Pyrenées Orientales. Zuerst nach Prades. Dort konnten wir kurzfristig nur ein Haus anschauen, das aber erstens viel zu gross war und zweitens weit ausserhalb lag, an einer winzigen, engen und steilen Strasse, die man wirklich nicht jeden Tag fahren müssen wollte. Ausserdem brauchte auch dieses Haus einen ziemlichen Renovierungsaufwand. Wir haben uns dann auch generell gegen Prades entschieden. Es liegt zwar sagenhaft schön mit seinem Blick auf den Canigou, ist aber ist doch recht weit weg von Perpignan und vom Meer. Und die Stadt an sich hat uns dieses Mal weit weniger begeistert als noch im Sommer. Am nächsten Tag konnten wir noch ein Haus in unserer Traumstadt Céret anschauen. Dort sah es leider aus wie bei Hempels unterm Bett und ohne Renovation war ein Einzug gar nicht denkbar. Céret wäre immer noch ein Traum mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, nahe an Meer und Bergen, aber dort scheint es um Einiges teurer zu sein als in Beziers und wir haben nichts gesehen, was uns so gefallen hätte, wie das Haus in Capestang.

Die Entscheidung fällt in Capestang

Am Freitag fuhren wir dann zurück nach Capestang, um uns das Dorf und die potentielle Nachbarschaft näher anzuschauen. Schon das wunderbare Mittagessen auf der Place, bei warmen 21 Grad unter den Bäumen, hatte uns überzeugt, das das unser Dorf sein konnte. Auch der Rest ist toll: der Canal du Midi liegt quasi über die Strasse, dort führt ein Weg entlang und oberhalb des Hauses verläuft die Voie Verte. Man kann also viel laufen und auch wenn die Landschaft flacher ist als hier, ist das vermutlich gar nicht mal so schlecht für meine Knie. Capestang bietet auch die bessere Infrastruktur als Cessenon, ist einfacher erreichbar von Béziers aus und dort sind wir auch nur eine halbe Stunde vom Meer entfernt und wahrscheinlich eben so nah an der Montagne noire und am Haut Languedoc.

Jetzt geht es los.


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